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Ringelblumen Extrakt (Calendula Officinalis Flower Extract): Narcissin und Faradiol-Ester aus der Blüte
Die Ringelblume (Calendula officinalis) gehört zu den am längsten in der Pflege genutzten Korbblütlern. Für die industrielle Formulierung liefert CONIUNCTA® den Calendula Officinalis Flower Extract als klare Flüssigkeit aus der Blüte, standardisiert über die AVE-Technologie und verfügbar in drei Trägervarianten: Glycerin, Propylene Glycol und Pentylene Glycol. Der Extrakt ist konventioneller Qualität, für vegane Formulierungen geeignet und trägt den charakteristischen, hellgelben Farbton der Blüte. Dieser Beitrag ordnet die dokumentierten Marker, das Wirkprofil laut CDS und die praktischen Unterschiede der Trägersysteme für Formulierer ein. Narcissin als Leitmarker der Ringelblumenblüte Der im CDS ausgewiesene Primärmarker ist Narcissin, chemisch Isorhamnetin-3-O-rutinosid, ein Flavonolglykosid der Ringelblumenblüte. Für getrocknetes Pflanzenmaterial nennt das Datenblatt einen Literaturgehalt von 0,3 bis 0,8 Prozent (Quelle: Ph. Eur. 10th / ESCOP). Im Endprodukt liegt der indikative Bereich bei 74 bis 252 µg/mL. Diese Schätzung leitet sich aus dem Trockenmaterialgehalt, dem DER von 1:10 der Extraktfraktion und einer Extraktionseffizienz von 70 bis 90 Prozent ab. Neben Narcissin führt das CDS die Faradiol-Ester als weitere genannte Verbindung, allerdings ohne quantitative Angabe (reine Effektbeschreibung). Für die kosmetische Anwendung beschreibt das Datenblatt die Faradiol-Ester als "soothing, anti-inflammatory, mild antimicrobial", im Lebensmittelkontext als "nutritional antioxidant, traditional dietary ingredient". Die Basis aller Claims ist das phytochemische Profil beziehungsweise publizierte Literatur. Dokumentiertes Wirkprofil nach CDS Das CDS listet für den Ringelblumen Extrakt folgende dokumentierte Wirkungen: anti-ageing, balancing, anti-inflammatory, moisture-promoting, pore-refining und skin-plumping. Als kosmetische und Lebensmittel-Targets werden TRPV1 und COX-2 (Kosmetik) sowie metabolische Gesundheit und die Reduktion oxidativen Stresses (Lebensmittel) genannt. Wichtig für die Compliance: Diese Angaben stammen aus dem phytochemischen Profil und der Literatur. Das CDS weist ausdrücklich darauf hin, dass Claims eine unabhängige Substantiierung gemäß Verordnung (EG) Nr. 655/2013 erfordern. Die kosmetische Endauslobung liegt damit in der Verantwortung des Inverkehrbringers. Als Rohstoffhersteller stellt CONIUNCTA® das dokumentierte Profil bereit, ohne eine Wirksamkeit am fertigen Produkt zuzusichern. Drei Trägervarianten im Vergleich Der Extrakt wird in drei Standardisierungsmedien angeboten, jeweils mit einer Extraktfraktion von rund 30 Prozent und wasserbasierter Extraktion (gereinigtes Wasser): Glycerin: INCI Glycerin, Calendula Officinalis Flower Extract. Glycerin (anhydrisch, ≥ 99,5 Prozent) macht rund 70 Prozent des Endprodukts aus. Diese Variante ist zusätzlich für Lebensmittelanwendungen geeignet. Propylene Glycol: INCI Aqua (Water), Propylene Glycol, Calendula Officinalis Flower Extract. Zusammensetzung ca. 40 Prozent Wasser, ca. 30 Prozent Extrakt, ca. 30 Prozent Propylene Glycol. Pentylene Glycol: INCI Aqua (Water), Pentylene Glycol, Calendula Officinalis Flower Extract. Pentylene Glycol dient hier als Standardisierungsmedium in einer Pentylene-Glycol-/Wasser-Mischung. Alle drei Varianten sind laut CDS für kosmetische Anwendungen geeignet (Verordnung EG Nr. 1223/2009). Für Lebensmittelanwendungen ist die Glycerin-Variante ausgewiesen. Eine Übersicht der wässrig-glycerinischen Systeme findet sich in unserer Collection Glycerin-Extrakte, weitere botanische Rohstoffe in den klassischen Pflanzenextrakten. Einsatzkonzentration und Anwendungsfelder Für kosmetische Formulierungen nennt das TDS eine empfohlene Einsatzkonzentration von 2 bis 5 Prozent; die At-a-Glance-Tabelle des CDS führt zusätzlich einen Use Level von 1 bis 3 Prozent. Für funktionelle Lebensmittel und Getränke gibt das CDS 0,5 bis 2 Prozent an. Der Extrakt eignet sich als hellgelbe, klare Flüssigkeit für wasserbasierte und hydro-glycerinische Systeme. Konkrete Rezeptur- und Dosierungsfragen innerhalb dieser Rahmenwerte klärt unser technisches Team individuell. Laut CDS ist der Extrakt frei von Duftstoffallergenen gemäß Anhang III der Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 (individuelle Deklarationspflicht bleibt bestehen) und für vegane Formulierungen geeignet. Zu beachten ist der Herstellerhinweis, dass es über die Lagerzeit temperaturabhängig zu Farbveränderungen, Trübungen oder Ausfällungen kommen kann; eine Filtration wäre in diesem Fall möglich und hat keinen Einfluss auf die Qualität. Datenlage, Sicherheit und Bezug Das SDS stuft den Ringelblumen Extrakt als nicht einstufungspflichtig gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 ein: keine Gefahrenpiktogramme, keine Signalwörter, kein Gefahrgut nach ADR/RID, IMDG oder IATA. Die Lagerklasse nach TRGS 510 ist Klasse 12 (nicht brennbare Flüssigkeiten). Die Haltbarkeit beträgt 24 Monate im original verschlossenen Behälter bei trockener Lagerung zwischen 10 und 30 °C. pH, relative Dichte und Brechungsindex sind chargenspezifisch dem jeweiligen CoA zu entnehmen; als Orientierung gibt die Produktspezifikation eine Dichte von 1,03 bis 1,06 an. Die vollständigen Datenblätter (TDS, SDS, CDS) sowie die chargenbezogenen Analysenzertifikate stellen wir über unsere technische Dokumentation bereit. Hintergründe zum schonenden Extraktionsverfahren erläutern wir auf der Seite zur AVE-Technologie. Für Bemusterung und projektspezifische Auslegung: Ringelblumen Extrakt im CONIUNCTA®-Shop ansehen. CONIUNCTA® – Rohstoffe, Daten und Services für zukunftsfähige Formulierungen.
Frauenmantel Extrakt (Alchemilla Vulgaris Extract): Ellagitannine als adstringierender Leitmarker in drei Trägervarianten
Frauenmantel (Alchemilla vulgaris) liefert mit dem CONIUNCTA® Alchemilla Vulgaris Extract einen ellagitanninreichen, wässrig-glycerolischen bzw. wässrig-glykolischen Extrakt mit der INCI-Bezeichnung Alchemilla Vulgaris Extract. Der Extrakt steht in drei Trägervarianten zur Verfügung: Pentylene Glycol, Propylene Glycol und Glycerin. Für Formulierer verbindet er ein klar dokumentiertes Polyphenolprofil mit einem adstringierenden und balancierenden Anwendungsschwerpunkt und deckt damit sowohl Hautpflege als auch, in der Glycerin-Variante, funktionelle Lebensmittelanwendungen ab. Ellagitannine als analytischer Leitmarker Der charakteristische Marker des Frauenmantel-Extrakts sind die Ellagitannine, gesamt berechnet als Ellagsäure. Der Gehalt in der Trockenpflanze liegt laut Literatur (Hagers Handbuch, Wichtl 2009) bei 2 bis 8 Prozent; im Produkt selbst wird ein indikativer Bereich von 0,5 bis 2,5 mg/mL angegeben. Die zugrunde liegenden Daten haben Review-Level-Charakter. Als weitere dokumentierte Verbindung enthält der Extrakt Quercetinglykoside in einem Bereich von 0,5 bis 1 Prozent. Der native Extrakt weist ein DER von 1:10 auf, die Extraktfraktion des Endprodukts liegt bei rund 30 Prozent. Bei einer Extraktanwendung von 2 Prozent werden rechnerisch 10,0 bis 50,0 µg/mL Ellagitannine in die Formulierung eingetragen. Diese Angabe erlaubt eine nachvollziehbare Kalkulation des Markereintrags über die gewählte Einsatzkonzentration. Dokumentiertes Wirkprofil: adstringierend, balancierend, Pro-Age Die im CDS für die Ellagsäure dokumentierten Wirkungen umfassen astringierende, antioxidative und porenverfeinernde Eigenschaften. Als regulatorisch gestützte Claim-Bereiche für die Kosmetik sind astringent, balancing, elasticity support, glow/radiance, hormone-balancing sowie pro-age hinterlegt. Als molekulare Targets werden im Datenblatt die Proteinpräzipitation (Grundlage der adstringierenden Wirkung) und die MMP-1-Inhibition genannt. Für Formulierer bedeutet dies ein klar umrissenes Anwendungsfeld: adstringierende und porenverfeinernde Pflegekonzepte, balancierende Formulierungen für eine gleichmäßigere Hautstruktur sowie Pro-Age-Ansätze mit Bezug zur Elastizität. Die Claims sind eng an das Datenblatt gebunden; darüber hinausgehende medizinische oder krankheitsbezogene Aussagen sind nicht Bestandteil der Dokumentation. Drei Trägervarianten im Vergleich Der Extrakt liegt in drei Standardisierungsmedien vor, die sich in Zusammensetzung und Einsatzkontext unterscheiden: Glycerin (INCI: Glycerin, Alchemilla Vulgaris Extract): glycerolische Zubereitung mit ca. 30 Prozent Extraktanteil und ca. 70 Prozent Glycerin (anhydrisch, ≥ 99,5 %). Diese Variante ist gemäß Datenblatt für Lebensmittelanwendungen geeignet. Propylene Glycol (INCI: Aqua, Propylene Glycol, Alchemilla Vulgaris Extract): Zusammensetzung ca. 40 Prozent Wasser, 30 Prozent Extrakt und 30 Prozent Propylene Glycol. Pentylene Glycol (INCI: Aqua, Pentylene Glycol, Alchemilla Vulgaris Extract): Zusammensetzung ca. 50 Prozent Wasser, 30 Prozent Extrakt und 20 Prozent Pentylene Glycol. Alle Varianten sind für kosmetische Anwendungen geeignet (EC Nr. 1223/2009). Die Auswahl richtet sich nach dem Trägersystem der Zielformulierung und dem gewünschten funktionellen Zusatznutzen des Diols. Konkrete Rezeptur- und Auswahlfragen klärt unser technisches Team individuell. Einsatzkonzentration und Formulierungsrahmen Für die kosmetische Anwendung ist eine allgemeine Einsatzkonzentration von 2 bis 5 Prozent dokumentiert; bei einem spezifischen Cosmetic-Claim werden 1 bis 3 Prozent angegeben. Für funktionelle Lebensmittel und Getränke nennt das Datenblatt einen Bereich von 0,5 bis 2 Prozent, wobei eine Anwendung von 1,3 Prozent rechnerisch 6,3 bis 31,3 µg/mL Ellagitannine liefert. Der Extrakt ist ein Rohstoff für die Weiterverarbeitung; die abschließende Eignungsprüfung für die jeweilige Anwendung liegt beim verarbeitenden Unternehmen. Die Farbe des Produkts liegt zwischen Bernstein und Hellbraun, die Dichte im Bereich 1,03 bis 1,06. Es handelt sich um eine klare Flüssigkeit mit charakteristischer Farbe. Zu beachten ist, dass es lagerungs- und temperaturabhängig zu Farbveränderungen sowie ggf. zu Trübungen oder Ausfällungen kommen kann; eine Filtration ist in diesem Fall möglich und beeinträchtigt die Produktqualität nicht. Regulatorik, Reinheit und Lebensmitteltauglichkeit Der Extrakt ist frei von kennzeichnungspflichtigen Duftstoffallergenen gemäß Anhang III der Verordnung (EC) Nr. 1223/2009 und für vegane Formulierungen geeignet. Nach dem Sicherheitsdatenblatt handelt es sich um keinen Gefahrstoff gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008: kein Piktogramm, kein Signalwort, keine H- oder P-Sätze erforderlich. Es liegt kein PBT- oder vPvB-Stoff vor, und es sind keine endokrinschädlichen Eigenschaften gemäß den einschlägigen REACH-Bestimmungen ausgewiesen. Die Glycerin-Trägervariante ist für Lebensmittelanwendungen geeignet und adressiert dort die im Datenblatt genannten Bereiche nutritional antioxidant und traditional dietary ingredient. Die Haltbarkeit beträgt 24 Monate bei trockener Lagerung im original verschlossenen Behälter zwischen 10 und 30 °C. CONIUNCTA®-Extrakte werden mittels der proprietären AVE-Technologie (Adaptive Vakuum-Extraktion) in Deutschland hergestellt. Alle chargenspezifischen Kennwerte (pH, relative Dichte, Brechungsindex) sind dem jeweiligen CoA zu entnehmen und über unsere technische Dokumentation abrufbar. Einordnung ins Portfolio und Bezug Der Frauenmantel Extrakt reiht sich in unser Sortiment an klassischen Pflanzenextrakten ein und ergänzt insbesondere adstringierende und Pro-Age-orientierte Formulierungskonzepte. Für wässrige und glycerolische Systeme steht die Glycerin-Variante bereit, die zusätzlich für Lebensmittelanwendungen dokumentiert ist; die Diol-Varianten Pentylene Glycol und Propylene Glycol bieten Optionen für unterschiedliche kosmetische Trägersysteme. Formulierer, Einkäufer und Produktentwickler finden alle drei Varianten im Shop: Frauenmantel Extrakt im CONIUNCTA®-Shop ansehen. Für Fragen zur Trägerwahl und zur Einbindung in bestehende Rezepturen berät unser technisches Team individuell. CONIUNCTA® – Rohstoffe, Daten und Services für zukunftsfähige Formulierungen.
Kamille Pulverextrakt 10:1 (Chamomilla Recutita): Apigenin-7-glucosid im sprühgetrockneten Blütenextrakt
Der Kamille Pulverextrakt 10:1 von CONIUNCTA® (INCI: Chamomilla Recutita) ist ein sprühgetrocknetes Blütenextraktpulver, das die charakteristische Phytochemie der Kamillenblüte in eine trockene, dosierbare Form überführt. Als 10:1-Konzentrat mit Maltodextrin als Träger richtet sich der Rohstoff an Formulierer in der Kosmetik- und Lebensmittelindustrie, die eine wasserfreie, gut handhabbare Kamille-Basis für Pulveranwendungen, Kapseln, Sticks oder rekonstituierbare Systeme suchen. Dieser Beitrag ordnet Herkunft, Marker, Trägersystem und dokumentiertes Anwendungsprofil aus TDS und CDS ein. Pulverform statt Trägerflüssigkeit: was das 10:1-Konzentrat auszeichnet Anders als flüssige Kamillenextrakte auf Glycerin- oder Ölbasis liegt dieser Rohstoff als braunes Pulver vor. Als Extraktionslösungsmittel dienen laut TDS Ethanol und Wasser; nach der Extraktion wird das Konzentrat mit Maltodextrin als Träger sprühgetrocknet. Die dokumentierte Zusammensetzung liegt bei 80 bis 99 % Kamillenextrakt und 1 bis 20 % Maltodextrin. Das Extraktverhältnis von 10:1 beschreibt die Aufkonzentration gegenüber dem Ausgangsblütenmaterial. Die Partikelfeinheit ist im TDS mit 80 Mesh angegeben (mindestens 95 % Durchgang durch 80 Mesh), die Schüttdichte laut Produktdaten mit 0,50 bis 0,70. Diese Kennwerte sind für Formulierer relevant, wenn es um Trockenmischungen, Fließverhalten und Einwaage geht. Die Farbe reicht von goldgelb bis hellbraun; ein Hinweis im Dossier weist darauf hin, dass es lagerungs- und temperaturabhängig zu Farbveränderungen kommen kann, was für ein natürliches Pflanzenextraktpulver typisch ist. Apigenin-7-glucosid als Primärmarker Der im CDS geführte Primärmarker der Kamille ist Apigenin-7-glucosid, ein Flavon-Glykosid. Der Gehalt im Trockenpflanzenmaterial wird mit 0,3 bis 1 % angegeben, der indikative Gehalt im Produkt mit 21 bis 90 mg/g. Als Referenz dienen die Ph. Eur. (Mindestanforderung 0,25 % Apigenin-7-glucosid) sowie ESCOP. Dieser Marker eignet sich als analytischer Bezugspunkt für die Chargenbewertung. Über das Flavon hinaus dokumentiert das CDS weitere charakteristische Verbindungen der Kamillenblüte: (-)-alpha-Bisabolol, das im ätherischen Öl mit 0,1 bis 0,5 % der Blüte vorkommt, sowie Chamazulen, das aus Matricin gebildet wird und ebenfalls dem ätherischen Öl zuzuordnen ist. Diese Angaben beschreiben das phytochemische Profil des Rohstoffs. Batch-spezifische Analysedaten sind laut CDS auf Anfrage und nach vorheriger Vereinbarung verfügbar. Dokumentiertes Anwendungsprofil in der Kosmetik Das CDS führt für die kosmetische Anwendung die Eigenschaften soothing (beruhigend) und anti-inflammatory (entzündungshemmend) auf, jeweils auf Basis des phytochemischen Profils und publizierter Literatur. Das Dossier weist ausdrücklich darauf hin, dass diese Aussagen eine unabhängige Substantiierung gemäß Verordnung (EG) Nr. 655/2013 erfordern. Formulierer sollten Wirkaussagen im Endprodukt daher entsprechend belegen. In der Rubrik „At a Glance" des CDS sind zusätzlich mögliche Targets wie der ERβ-Rezeptor, die Kollagensynthese und die MMP-Inhibition genannt. Diese Angaben sind im Dossier nicht als bestätigte Claims in Abschnitt 4 gelistet und daher als orientierende Hinweise, nicht als belegte Wirkaussagen zu verstehen. Für konkrete Rezeptur- und Positionierungsfragen berät unser technisches Team individuell. Einsatzkonzentration und Anwendungsbereiche Für die kosmetische Anwendung nennt das CDS eine allgemein empfohlene Nutzungskonzentration von 2 bis 5 %; die „At a Glance"-Tabelle gibt ein Use Level von 1 bis 3 % an. In funktionellen Lebensmitteln und Getränken werden 0,5 bis 2 % dokumentiert. Als kosmetischer Rohstoff ist das Produkt gemäß Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 geeignet, für Lebensmittelanwendungen sind laut CDS alle Trägervarianten geeignet. Der Rohstoff ist vegan-geeignet. Als Pulver eignet sich die Kamille für Anwendungen, in denen ein wasserfreies System bevorzugt wird, etwa Trockenmischungen, Kapseln, Sticks oder rekonstituierbare Konzentrate. Die konkrete Löslichkeit ist im TDS nicht angegeben; wir empfehlen, die Kompatibilität mit dem jeweiligen Formulierungssystem vor der Serienfertigung zu prüfen. Konkrete Rezeptur- und Dosierungsfragen klärt unser technisches Team. Herkunft, Sicherheit und Lagerung Der verwendete Pflanzenteil ist laut TDS die Blüte (Flower); Herkunfts- und Herstellungsland ist China. Sicherheitstechnisch ist der Rohstoff im SDS als nicht eingestuft geführt: kein Gefahrstoff gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008, kein Gefahrenpiktogramm, kein Signalwort, keine H- oder P-Sätze erforderlich. Beim Umgang mit dem Pulver sind Aerosole zu vermeiden, bei Aerosolbildung ist Atemschutz zu verwenden, und ein Augenschutz wird empfohlen; ein Hautschutz ist laut SDS nicht erforderlich. Der Rohstoff ist kein Gefahrgut gemäß ADR/RID, IMDG und IATA. Die Haltbarkeit beträgt 24 Monate bei trockener Lagerung zwischen 10 und 30 °C im original verschlossenen Behälter (SDS-Empfehlung: 15 bis 25 °C). Das Pulver ist kühl, trocken und gut belüftet in einem luftdichten Behälter, geschützt vor Hitze und Feuchtigkeit zu lagern. Geliefert wird in Bags oder Drums. Dokumentation und Bezug für B2B-Kunden Für die Bewertung im eigenen Formulierungsprozess stehen die vollständigen Datenblätter (TDS, SDS, CDS) über unsere technische Dokumentation bereit; batch-spezifische Analysenzertifikate sind auf Anfrage verfügbar. Weitere pflanzliche Rohstoffe finden Sie in der Kategorie klassische Pflanzenextrakte, ergänzt durch flüssige Trägervarianten in unseren Glycerin-Extrakten. Hintergründe zu unseren Verfahren erläutert die Seite zur AVE-Technologie. Den vollständigen Datensatz sowie Musteranfragen erhalten Sie direkt über die Produktseite: Kamille Pulverextrakt 10:1 (Chamomilla Recutita) im CONIUNCTA®-Shop ansehen. Unser technisches Team unterstützt bei der Einordnung von Marker, Einsatzkonzentration und Trägersystem für Ihre Anwendung. CONIUNCTA® – Rohstoffe, Daten und Services für zukunftsfähige Formulierungen.




